Menschen in der nachberuflichen Phase – Lifelong Learning & Lifelong Guidance“

Kooperationsprojekt 2011 – 2014

Durch das Projekt konnten wesentliche Erkenntnisse über das Lernen und die Beratungsbedürfnisse älterer Menschen gewonnen werden. Ausgehend von vorhandenen Angeboten und bildungsrelevanten Leistungen für ältere Menschen konnten Ressourcen und zukünftige Entwicklungsfelder erschlossen werden.

Zielsetzungen

  1. Die Erhöhung der Bildungsbeteiligung älterer Menschen
  2. Die Entwicklung, Erprobung und Durchführung spezieller Bildungsberatungs-angebote für diese Zielgruppe

Wesentliche Ergebnisse

  • Es wurde eine Fokusgruppe gegründet und ein regionales Netzwerk aufgebaut.Darstellung bedeutender Bezugssysteme und regionaler AkteurInnen für Bildung und Bildungsberatung: Durch zahlreiche Kooperationsgespräche und den Aufbau einer Fokusgruppe konnten die bedeutenden regionalen Bezugssysteme für ältere Erwachsene und AkteurInnen für Bildung und Bildungsberatung identifiziert und zur Projektmitarbeit gewonnen werden.
  • Um Bildungsberatungsangebote für die Zielgruppe der älteren Frauen und Männer adäquat anzubieten und diese Zielgruppe gut zu erreichen, mussten traditionelle Netzwerke in der Erwachsenenbildung erweitert und ergänztneue Kooperationen geknüpft werden, damit den Bedürfnissen der Zielgruppe der älteren Menschen entsprochen werden kann.

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  • Im Rahmen des Projektes konnten eine Differenzierung der Zielgruppe der älteren Frauen und Männer vorgenommen und die Angebote auf diese Zielgruppe abgestimmt werden.
  • Wesentliche Unterschiede in der Beratung bei Personen in der nachberuflichen Phase: Die Fragestellungen der Personen in Pension unterscheiden sich deutlich von der vorhin genannten Personengruppe und waren den Themenbereichen Gedächtnistraining, Bewegung, Sprachen und Ehrenamt zuzuordnen.
  • Es wurde Informationsmaterial erstellt und eine Darstellung eines relevanten Verweissystems für Bildungsberatung für Ältere liegt vor: Zur Unterstützung bei der Beratung und für die Informationsweitergabe sowie zur Selbstinformation für ältere Erwachsene wurde ein Überblickfolder über die Bildungsangebote in der Region erstellt.

Öffentlichkeitsarbeit:

  • Die Bildungsberatung zur Planung & Unterstützung der nachberufl. Phase wurde präsentiert.
  • Auftaktveranstaltung „Geistig fit – ein Leben lang“:
  • Veranstaltung „Am Puls der Zeit bleiben bei EDV + Internet“: ca. 20 Teilnehmerinnen
  • Zur Weitergabe der Projekterfahrungen wurde im Dezember 2014 ein Workshop für Bildungs- und BerufsberaterInnen mit dem Thema „Ältere Erwachsene als heterogene Zielgruppe in der Bildungsberatung“ angeboten: 18 TeilnehmerInnen nahmen an der Weiterbildung teil.

aeltere2 - Ältere I

Zusammenfassendes Resümee

Durch das vom BMASK geförderte Projekt im Zeitraum von 2011 bis 2014 konnten wesentliche Erkenntnisse über das Lernen und die Beratungsbedürfnisse älterer Menschen gewonnen werden.

Ausgehend von vorhandenen Angeboten und bildungsrelevanten Leistungen für ältere Menschen konnten Ressourcen und zukünftige Entwicklungsfelder erschlossen werden.

Eine bedeutsame Leistung im Zusammenhang mit den Herausforderungen des lebensbegleitenden Lernens ist die Bildungsberatung. Diese Leistung konnte durch dieses Projekt für ältere Erwachsene in einer ländlichen Region entwickelt und erprobt werden. Dabei war ein vernetztes und abgestimmtes Vorgehen in der Region ein zentraler Erfolgsfaktor in der Umsetzung.

Die Erfahrungswerte aus dem Projekt werden an die Bildungs- und BerufsberaterInnen weitergegeben und die Bildungsberatung für ältere Menschen wird im Rahmen der Bildungsberatung Steiermark 2015 – 2017 als Schwerpunkt integriert und angeboten. Damit ist gewährleistet, dass die Ergebnisse und Erkenntnisse aus dem Projekt bzw. der Modellregion Hartberg idealtypisch und längerfristig in der Steiermark praktisch verankert werden können.

Portrait ZiererIhre Ansprechperson für Rückfragen:

Bildungsnetzwerk Steiermark

Mag.a Susanne Zierer

susanne.zierer@eb-stmk.at | +43 (0)664 8347156


Das Projekt wurde durch das Bundesministeriums für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz finanziert.

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