Ein ereignisreiches Jahr neigt sich seinem Ende entgegen.

Liebe Kolleginnen und Kollegen. Liebe Freunde des Bildungsnetzwerks Steiermark.

Ein ereignisreiches Jahr neigt sich seinem Ende entgegen. In diesem Jahr erhielt das Bildungsnetzwerk mit Kerstin Slamanig eine neue Geschäftsführerin. Zusätzlich kam es zu einer Reihe von personellen Veränderungen im Vorstand, dessen Vorsitz ich im Mai übernehmen durfte. Michaela Marterer, Ute Paulweber, Martin Bauer, Dieter Frei, Martin Neubauer und Hans-Peter Zankl werden mich – wie ich hoffe, aber auch bereits erfahren durfte – bei der Bewältigung der anstehenden Aufgaben tatkräftig unterstützen. Damit haben alle großen Einrichtungen der steirischen Erwachsenenbildung ein deutliches, positives Signal für Zusammenhalt und Zusammenarbeit in nicht einfachen Zeiten gegeben.

Nach den Turbulenzen von 2017 befinden wir uns wieder auf einem erfreulichen Erfolgskurs, der vor allem durch das vorbildliche und bedingungslose Engagement des ehemaligen Vorsitzenden, Peter Härtel, und des gesamten Vorstandes, durch tatkräftige Unterstützung der Partner und Partnerinnen in den Ministerien sowie durch das klare Bekenntnis des Landes Steiermark zur Arbeit des Bildungsnetzwerks initiiert und möglich gemacht wurde. Dafür möchte ich an dieser Stelle allen ein herzliches „Danke schön“ aussprechen.

Im Jahr 2019 wollen wir uns wieder stärker auf die Kernaufgaben des Bildungsnetzwerks besinnen und im Einklang mit den Interessen unseres Fördergebers aber auch mit der Gründungsidee unserer Institution die Kooperation innerhalb der steirischen Erwachsenenbildung weiter vertiefen und ausbauen. Die Neuausrichtung des Bildungsservers, das angedachte Monitoring unserer Bildungslandschaft sowie analoge und digitale Serviceleistungen werden zahlreiche Möglichkeiten dazu bieten.

Gerade vor dem Hintergrund einer sich ständig verändernden EB-Situation, in der Sicherheiten immer seltener werden, wesentliche Bildungsschienen der Vergangenheit sukzessive zurückgefahren werden und in der das Selbstverständnis von Erwachsenenbildung immer wieder durch neue Rahmenbedingungen geprüft wird, sind die alten EB-Tugenden – Kooperation, Flexibilität, Spontanität, Ideenreichtum und ein gewisser Hang zur Selbstausbeutung – wieder stärker gefragt. Eine wesentliche Aufgabe wird auch darin bestehen, die Leistungen und die Bedeutung von Erwachsenenbildung in der Öffentlichkeit, aber auch gegenüber Entscheidungsträgern, deutlicher als bisher darzustellen und zu unterstreichen. Dies hat sich das Bildungsnetzwerk auch als Arbeitsziel für die Zukunft gesteckt.

Im kommenden Jahr geht der Vorsitz im Ländernetzwerk turnusmäßig von Salzburg an die Steiermark über. Dies ist eine ideale Gelegenheit, gemeinsame erwachsenenbildnerische Akzente auch über die Grenzen unseres Bundeslandes hinaus zu setzen und so den Ruf der Steiermark als innovatives Bildungsland weiter auszubauen. Dafür werden wir aber auch die Zusammenarbeit mit der KEBÖ und ihren Mitgliedern brauchen und suchen. Den Herausforderungen der nächsten Zukunft können wir nur mit Zusammenhalt und Zusammenarbeit begegnen. Hier wird uns die erfolgreiche Vernetzung der vergangenen Jahre, die das Bildungsnetzwerk und seine Mitglieder auszeichnete, wertvolle Dienste leisten.

Am Ende dieses ereignisreichen Jahres sollten wir uns gemeinsam daran erinnern, dass Bildung mehr ist – mehr als Projektabrechnungen, mehr als Evaluierungen und mehr als Jahreskonzepte – und dass es dieses „mehr“ ist, das uns in die EB gebracht hat und auch dort hält. An diesem „mehr“ wollen wir arbeiten und es im kommenden Jahr, so gut wir können, vermehren.

Mit meinen besten Wünschen für die Feiertage und den Jahreswechsel

Hannes Galter, Vorstandsvorsitzender


Bildungsnetzwerk Steiermark

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