INCLUDE

Digitalisierung als Chance für Inklusion und Diversität in neuen Arbeitswelten

Das vom Zukunftsfonds Land Steiermark geförderte Projekt INCLUDE beschäftigt sich mit den Themen Inklusion und Diversität am Arbeitsmarkt durch Digitalisierung.

Projektpartner sind

  • das Institut für Ergotherapie der Hochschule,
  • JOANNEUM RESEARCH Institut Digital und FH CAMPUS 02 Studienrichtung Informationstechnologien & Wirtschaftsinformatik.
  • Subauftragnehmer im Projekt ist das Bildungsnetzwerk Steiermark.

Projektziele

Digitalisierung ist im Begriff die Gesellschaft auf mehreren Ebenen zu verändern. In Verbindung mit Arbeit verursacht diese
Entwicklung eine große Verunsicherung, da Digitalisierung Möglichkeiten bietet, die menschliche durch maschinelle Arbeitskraft ersetzen könnten.

Im Zusammenhang mit dem Diversitätsbegriff verschärft sich diese Problematik, da eine zusätzliche Abkopplung bestimmter
Zielgruppen (z. B. Menschen mit Behinderung, Menschen mit
Migrationshintergrund, ältere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer,
Alleinerziehende) vom Arbeitsmarkt droht. INCLUDE sieht Digitalisierung als Chance und setzt sich zum Ziel, Maßnahmen basierend auf digitalen Technologien zu bestimmen, um Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit besonderen Bedarfen in den Arbeitsmarkt zu inkludieren.

„Das Projektkonsortium, bestehend aus den Instituten für Soziale Arbeit und Ergotherapie an der FH JOANNEUM, JOANNEUM RESEARCH mit dem Institut Digital und der FH CAMPUS 02 mit der Studienrichtung Informationstechnologien und Wirtschaftsinformatik, arbeitet gemeinsam an der Identifizierung von digitalen Lösungsansätzen zur Arbeitsmarktinklusion der Zielgruppen Menschen mit Behinderung, Menschen mit Migrationshintergrund, ältere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie Alleinerziehende.“

Vorgehen im Projekt

Die konkrete Umsetzung des Projekts verläuft in vier Schritten:

  1. Die Bestimmung der Anforderungen von Unternehmen an ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durch die Erarbeitung von Tätigkeitsprofilen aus den Bereichen Produktion, Administration und Dienstleistung mit der Berücksichtigung digitaler Entwicklungen sowie die Bedarfserhebung nach Entlastung in Arbeitsprozessen.
  2. Die Erarbeitung generalisierter Kompetenz- und Bedarfsprofile der unterschiedlichen Zielgruppen in Bezug auf Arbeit und dadurch die Bestimmung der Diskrepanz zwischen Anforderungen der Unternehmen und den Kompetenzen und Bedarfen der Zielgruppen.
  3. Die Identifikation digitaler Lösungsansätze und die Beschreibung einer möglichen Umsetzung von diesen in Arbeitsprozessen.
  4. Die Evaluation der gefundenen Ansätze durch die Zielgruppen und die Empfehlung von Strategien zur erfolgreichen Heranführung der Maßnahmen an die Zielgruppen in Unternehmen.

„Der Anspruch von INCLUDE ist es in Digitalisierung eine Chance in Bezug auf Arbeitsinklusion zu sehen, die Zukunft aktiv mitzugestalten und somit einen gesamtgesellschaftlichen Nutzen zu erarbeiten, indem sowohl wirtschaftliche als auch soziale Belange berücksichtigt werden.“

INCLUDE trifft auf breites Interesse

Um die Qualität der Ergebnisse sicherzustellen, wurde ein Advisory Board eingerichtet. Personen aus dem Advisory Board kommen aus den folgenden Organisationen und werden das Projektteam im Laufe der Projektdauer mit ihrer Expertise beraten:

ABZ AusbildungszentrumAntidiskriminierungsstelle Steiermark | Arbeiterkammer Steiermark | Arbeitsmarktservice Steiermark | Atempo | FH JOANNEUM Institut für Industriewirtschaft | Frauenservice Graz | Ikemba | Institut für Epilepsie | Land Steiermark Abteilung für Soziales, Arbeit und Integration | MigrantInnenbeirat Graz | Nowa | Selbstbestimmt leben Steiermark | Uniability – ARGE zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen an Österreichs Universitäten und HochschulenUniversität Graz Institut für SoziologieWirtschaftskammer Steiermark | Zebra

Für Rückfragen zum Kooperationsprojekt:

FH JOANNEUM Soziale Arbeit, Eggenberger Allee 11, 8020 Graz
Christiane Reischl | christiane.reischl@fh-joanneum.at |+43 (0)316 5453-8717