Stärkung der Freiwilligenarbeit in der Region

1.10.2016 – 30.09.2017

Das Projekt „Neue Formen integenerativen Lernens – Stärkung der Freiwilligenarbeit in der Region“ suchte Großeltern.

Ausgangssituation 

Im Bezirk Murtal befinden sich zurzeit ca. 700 Flüchtlinge, darunter auch Kinder, die mit ihren Eltern aus ihren Heimatländern flüchten mussten. Die Großeltern konnten in meisten Fällen nicht mitkommen. Andererseits gibt es in der Region viele ältere Menschen, die in soziale Isolation geraten sind oder solche, die keine Enkelkinder haben.

Das Projekt sollte helfen einerseits den Flüchtlingskindern den Kontakt mit älteren Personen („Ersatzgroßeltern“) zu knüpfen, andererseits könnten die älteren Personen mehr Lebensqualität durch den Umgang mit den Kindern gewinnen. 

Zielgruppen im Projekt waren:

  • Ältere Personen in der Region
  • Flüchtlingsfamilien mit Kindern

Schwerpunkte des Projekts: 

  • Bedarfserhebung – wie viele Flüchtlingskinder in der Region leben
  • Infoveranstaltung für ältere Personen: Flüchtlingssituation in der Region, Herkunftsländer – Traditionen und Bräuche, Lebensstil
  • Schaffung der Begegnungsmöglichkeiten – Flüchtlingsfamilien und ältere Personen aus der Region: Stationen mit Moderation und Programm.

Nach der Phase des Kennenlernens wurden selbst organisierte Gemeinschaften gebildet – Kinder und „Großeltern“.

Für Rückfragen:

Bildungsnetzwerk Steiermark

bildungsnetzwerk@eb-stmk.at


Unterstützt aus Mitteln des Anerkennungsfonds für Freiwilliges Engagement beim Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz.

logo bmask - Bildung für ältere Menschen